Städt. Realschule
an der Mellinghofer Straße
Mülheim an der Ruhr
0208 - 4554450

Fördern und Fordern

Im Rahmen von Schule und Unterricht erleben alle daran Beteiligten, dass im Alltag viele Individuen bzw. Personen in einem komplexen System zusammenkommen. Schüler , Eltern, Lehrer, Mitarbeiter und die Partner von Schule geben ihre individuellen und persönlichen Eigenschaften, Stärken, Neigungen, Talente und Interessen nicht an der Schultüre ab. 
Die Situation des Miteinanders an unserer Schule ist durch eben diese individuellen, durch biographische und soziale Hintergründe bedingten Merkmale gekennzeichnet.
Wollen wir diese Individualität für den Bildungsauftrag nutzen bzw. ihr und der ganzen Persönlichkeit im Rahmen unserer Arbeit gerecht werden, dann gilt es, bei allen Beteiligten
   - Stärken zu erkennen, diese zu entwickeln, zu nutzen (zu fordern) und zu fördern
   - Schwächen zu erkennen, diese bewusst zu machen, daran zu arbeiten und sie zu reduzieren.

Die Auseinandersetzung mit Handlungsfeldern zum Fördern und Fordern führt zu einer Fülle von Ansatzpunkten, die ein schuleigenes Förderkonzept erforderlich machen.
Bei der Entscheidung, wo die eigene Schule ihre Schwerpunkte individueller Förderung und Forderung ansetzen wird, müssen äußere und innere Bedingungen berücksichtigt werden. Dabei spielen rein organisatorische Komponenten wie räumliche, personelle und materielle Ausstattung ebenso eine Rolle wie der Standort der Schule, das Einzugsgebiet und in vielen Bereichen das Engagement aller Beteiligten. Starken Einfluss auf die Ausarbeitung des Förderkonzeptes unserer Schule hatte unser Schulmotto „Erziehung durch Beziehung“, das sich immer wieder in vielen Punkten unseres Schulalltages findet.
Schwerpunkte der aktuellen Förderkonzeption bilden zurzeit
  - Diagnose und Erfassung von Ausgangssituationen
  - Kompetenzerweiterung
  - Schaffung struktureller Organisationsformen
  - Information und Beratung
  - Innere und äußere Differenzierung
Das Kollegium der Städtischen Realschule an der Mellinghofer Straße ist sich bewusst, dass ein Förderkonzept keine statische Form haben kann. Regelmäßige Evaluation anhand vorliegender Daten und eine implementierte Feedback- und Gesprächskultur können und müssen mitunter dazu führen, dass bestehende Maßnahmen optimiert oder gar ganz in Frage gestellt werden. Darüber hinaus können und  müssen völlig neue Handlungsfelder betrachtet und in das Konzept eingebunden werden. Aus dieser Überlegung heraus ergeben sich weitere Schwerpunkte als Säulen unseres gesamten Konzeptes:
- Analyse und Überprüfung der Wirksamkeit
- Anpassung bzw. Erweiterung der Maßnahmen

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